Ausflug zu Kanawa Island

An unserem dritten Tag in Labuan Bajo fuhren wir auf die kleine dem Komodo Nationalpark vorgelagerte Insel Kanawa, wo wir eine kleine Wanderung machten und schnorchelten.

Auf Pulau Kanawa stießen wir eigentlich aus Zufall, als wir im Internet eine Unterkunft in Nähe des Komodo Natinalparks suchten. Die Insel beherbergt ein kleineres Resort mit Bungalows und Zeltplätzen. Da aber leider nur noch ein Zweimannzelt zur Verfügung stand, verzichteten wir auf eine Übernachtung auf der Insel und besuchten sie nun einfach mit einem Bootsausflug.
Von Labuan Bajo aus fuhren wir mit dem Boot ein wenig über eine Stunde, bis wir die Insel erreichten. Schon vom Boot aus konnte man das riesige Riff erkennen, welche die gesamte Insel umgibt. Am Steg angelangt, betrachteten wir erst einmal die sich dort befindlichen Bungalows, welche sehr nett aussehen. Unsere Entscheidung gegen die Zelte war allerdings die richtige gewesen, diese sind wirklich etwas klein geraten und mit unserem gesamten Reisegepäck wäre es schon etwas knapp geworden. Auf Pulau Kanawa befindet sich ein Hügel, auf welchen ein Weg führt. Dieser ist gut mit einem Wegweiser ausgeschildert. Nach einer kurzen Wanderung gelangt man schnell zu einem Punkt, von welchem aus man bereits eine wunderbare Aussicht über die gesamte Insel und das Riff hat. Ganz oben angekommen, führt ein Wegweiser nach rechts zum Sonnenaufgang, ein anderes zum Sonnenuntergang. Wir beschritten beide Wege und würden das auch allen anderen empfehlen, welche eine kurze Wanderung unternehmen wollen. Vor allem der Weg nach links bietet einen Ausblick, welchen man nur selten hat. Von dort aus kann man auf die Rückseite der Insel sehen, welche einen riesigen, einsamen Strand aufweist. Dort befinden sich auch extra angelegte Liegebänke, von welchen man bequem etwas ausruhen und die Aussicht genießen kann. Wir schauten einige Zeit lang einem Seeadler zu, welcher langsam immer wieder direkt über unseren Köpfen kreiste. Nach dem Abstieg suchten wir uns am Strand ein schönes Plätzchen und ich ging zum Schnorcheln, auf was ich mich schon sehr gefreut hatte. Da die Ebbe bereits eingesetzt hatte, musste man sich vorsichtig einen Weg durch die Korallen suchen und manchmal auch einfach wieder umkehren, um einen Durchgang zu finden.
Das Riff ist vielleicht nicht so vielfältig, wie Pink Beach, aber dennoch unbedingt einen Schnorchelausflug wert. Vor allem das Fotografieren dort ist um einiges einfacher, da man sich aufgrund der Ebbe einfach in die Hocke setzen und die Kamera ruhig halten kann. Diesmal versuchte ich auch zum ersten Mal das Fotografieren mit Blitz und es funktioniert mit meiner kleinen Sony Nex 5n wirklich ziemlich gut.
Da die Ebbe immer weiter voranschritt, wurde die Fortbewegung allerdings immer schwieriger. Ich konnte nur noch leicht mit den Flossen schlagen und zog mich ab und an einfach mit den Armen am Boden vorwärts.
Dabei hätte ich um ein Haar in einen Feuerfisch gefasst, welchen ich zu spät bemerkt hatte. Dieser war von einer Art, wie ich sie zuvor noch nie gesehen hatte. Nachdem ich mich von dem ersten Schrecken erholt hatte, konnte ich schöne Fotos aus direkter Nähe machen.
Letztendlich kehrte ich an den Strand zurück, da der Wasserstand nach einiger Zeit einfach zu niedrig war.
Dort gingen wir in das sich auf der Insel befindliche kleine Restaurant, wo wir erst einmal wie gewohnt über eine Stunde auf unser Essen warteten. Das Essen war trotz der langen Zubereitungszeit wirklich nicht gut, aber es machte satt und erfüllte somit seinen wichtigsten Zweck. Später gingen wir erneut gemeinsam etwas Schnorcheln und packten nach einem kleinen Sonnenbad unsere Sachen zusammen, da unser Boot gegen 15:00 von der Insel abfuhr.

Kanawa Island

Einen Besuch der Pulau Kanawa würde ich jedem ans Herz legen, der in Labuan Bajo noch etwas Zeit zur Verfügung hat. Die kleine Wanderung und das Schnorcheln machen einen perfekten Mix für einen wunderbaren Tag.
Wieder in Labuan Bajo angekommen, gingen wir erneut in das Treetop Hotel und genossen dort bei Bier und leckerem Essen den Sonnenuntergang von der Terrasse aus.

 
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