Ausflug zum Doreng Beach bei Nebbe

Heute wollten wir nach einigen ruhigeren Tagen mal wieder etwas unternehmen und nahmen als Ziel den Doreng Beach ins Auge, welcher sich auf dem Kap befindet, welches wir in der Ferne von unserem Resort sehen können.

Gemeinsam mit dem netten Schweizer Pärchen warteten wir also an der Hauptstrasse auf ein Bemo, welches nach Talibura für 5000 Rupiahs fuhr. Dort hatten wir das Glück, den gerade statt findenden Markt zu besichtigen und auch ein paar frittierte Jackfrüchte (zumindest glauben wir das) kaufen zu können.
Nachdem wir unseren Spaziergang über den Markt beendet hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem Gefährt, welches uns an das Kap bzw. zum Doreng Beach bringen sollte. Wie überall in Indonesien standen auch schon zahlreiche Ojek Fahrer bereit und quasselten uns zu. Insbesondere einer war ziemlich hartnäckig und schlug uns vor, auf zwei Ojeks jeweils zu dritt auf einem ans Kap zu fahren, was wir aber ablehnten.
Der Fahrer ließ aber nicht locker, was und dazu veranlasste einfach Richtung Dorfende zu laufen. Jedoch kamen er und sein Kumpel uns hinter her gefahren und hörten einfach nicht auf, uns zu nerven. Lustigerweise wurde der Preis aber dennoch nicht gesenkt. Letztendlich bogen wir dann nach links auf einen Weg ab, welcher Richtung Nebe führen sollte. Dort hängten wir die Fahrer zum Glück endgültig ab.
Nach ca. 20 Minuten laufen fiel uns auf, dass hier gar keine Autos oder Motorräder mehr fuhren, was einen langen Fußmarsch bedeutet hätte. Aber plötzlich kam von hinten ein silberner Pick Up, welcher tatsächlich für uns anhielt.
Es war zwar nur noch auf der Ladefläche Platz, aber das war ja nicht weiter schlimm.
Der nette Fahrer, welcher auf den typisch indonesischen Namen Roberto Diaz hört, brachte uns bis in ein kleines Fischerdorf bei einem sehr schönen Strand und wollte nicht einmal Geld für die Fahrt haben. Dennoch gaben wir ihm etwas Geld und konnten mit ihm sogar vereinbaren, dass er uns in zwei Stunden erneut abholen sollte.
Am Strand selbst waren wir mit einigen Einheimischen, deren Anzahl langsam größer wurde, die einzigen. Die Wassertemperatur ist eher die einer Badewanne, aber man genießt einen sehr schönen Ausblick auf die Pulau Babi und das Wasser war sehr klar.
Nach ca. einer Stunde kam bereits unser Fahrer wieder, welcher anscheinend nur eine kurze Erledigung in Nebe hatte. Er meinte, wir sollen uns Zeit lassen und dann einfach in das Fischerdorf vorkommen, wo er ein paar Freunde hätte. Nach weiteren eineinhalb Stunden am Strand packten wir allmählich unsere Sachen zusammen und machten uns auf ins Dorf.

Das Dorf ist wirklich sehr nett anzusehen und man benötigt nach dieser kleinen Tour eigentlich keinen Besuch eines “Traditional Village” mehr.
Unser Fahrer entdeckte uns ziemlich schnell und lud uns doch tatsächlich ein, inmitten einer geselligen Dorfrunde noch etwas zu essen. Es gab Reis mit Fisch und vor allem der Fischsud war deliziös. Ich verschluckte mich leider etwas an einem trockenen Stück Reis, woraufhin ein massiver Schluckauf entstand, welcher den Reis wieder nach oben befördern wollte. Da das wohl in dieser Runde einen etwas unhöflichen Eindruck gemacht hätte, musste ich mich ganz schön zusammenreissen, bis ich den Reis mit einigen Schlücken Wasser in die korrekte Richtung befördern konnte.

Das Essen war meiner Meinung nach das schmackhafteste, welches ich bis dato seit unserer Ankunft auf Flores gegessen hatte.
Die Rückfahrt zu den Sunset Cottages dauerte in etwa eine Stunde, während welcher wir die Aussicht von unserem Open Air Platz auf der Ladefläche des Pick Ups sehr genossen.
Wieder bei unserer Bleibe angekommen, gingen wir noch zum Kiosk, um einige Dinge zu kaufen und verbrachten noch einige Zeit an unserem Strand.
Zum Abendessen hatten wir uns dieses Mal auf das Abenteuer “Large Fish” eingelassen, was bedeutete, dass unser Bungalow-Boss Hendrik zum Markt fahren musste, um dort einen großen Fisch zu besorgen. Zu unserer Erheiterung kam er aber lediglich mit einem kleinen Bonito Thunfisch zurück und erklärte, dass dies am Vollmond läge. Das Abendessen war das bis dato größte Fiasko. Durch das Eintreffen neuer Gäste war das Restaurant an diesem Abend voll belegt, was auf eine laaaaange Wartezeit hindeutete. Dem war dann auch so und wir mussten einige Zeit warten, bis unsere ersten Beilagen kamen. Der Fisch wurde als letztes kalt serviert…warum…das wird wohl auf immer ein wohlbehütetes indonesisches Geheimnis bleiben.
Böse Zungen munkeln, dass sie den Fisch wohl bereits fertig gegrillt, aber schlichtweg zu servieren vergessen hatten.
Dennoch war es wieder einmal sehr lecker und das Lachen von Aurelia, der Küchenfee, tröstet über so einiges hinweg.

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