Sardinien Reisebericht – Tag 3

Da wir eine kleine Pause von unserer Wandertour zur Cala Goloritze am Vortag nehmen wollten, entschlossen wir uns zu einem Badeausflug an das Capo Ferrato an der Costa Rey.

Ausflug zum Capo Ferrato

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Das Capo Ferrato liegt knappe 90 Kilometer südlich von unserem Campingplatz entfernt und wir hatten eine gemütliche Fahrt, welche ca. eineinhalb Stunden dauerte.

Am Kap angekommen, fuhren wir erst einmal bis ans Ende der geteerten Straße und dann einfach einem italienischem Auto hinterher, welches einen Schotterweg Richtung Meer fuhr.

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Am Ende des kleinen Weges gibt es einen Parkplatz von welchem Wege zu unterschiedlichen Stränden führen. Wie fast überall auf Sardinien konnten wir uns einen Strand also auswählen.

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Wir entschieden uns für einen kleinen Strand, an dem fast keine Menschen waren und machten es uns an einer schattenspendenden Felswand gemütlich.

In unserer Bucht war das Schnorcheln wieder einmal einfach nur super, interessante Felsformationen, viele unterschiedliche Fische und sogar eine Höhle, durch die man in die nächstliegende Bucht scnorchel konnte gab es.

Nach ein paar Stunden wurde es uns aber langsam wieder zu heiß, da es auf mittags zu ging und die Felswand nur noch wenig Schatten spendete und wir brachen unsere Zelte ab, um noch eine der bekanntesten Höhlen Sardiniens zu besuchen.

Besuch der Grotte Su Marmuri

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Die Grotte Su Marmuri befindet sich ca. 10 Minuten Fahrt oberhalb des Ortes Ulassai und ist eine der größten Schauhöhlen Sardiniens mit einer mittleren Temperatur zwischen 8 und 10 Grad Celsius.
Da wir von unserem Strandbesuch ziemlich “aufgeheizt” waren, freuten wir uns schon auf die fast schon heimisch wirkenden Temperaturen. Man sollte diese allerdings nicht unterschätzen und unbedingt einen Windbreaker oder ähnliches anziehen, nach spätestens einer halben Stunde geht die Kälte unter die Haut. Desweiteren sollte man auf trittsicheres Schuhwerk achten und einigermaßen fit sein.

Etwas unterhalb der Grotte befinden sich ein Restaurant und ein kleines Kassenhäuschen, wo man die Eintrittstickets für die nächste Führung kaufen kann. Wir mussten ca. eine halbe Stunde auf die nächste Führung warten und nutzten die Zeit, um den herrlichen Ausblick auf die Hochplateaus  und deren verschiedene “Tacchi” und “Toneri” zu werfen.

Zu Beginn der Führung mußten wir noch ein wenig nach oben zum Eingang der Höhle wandern, unsere Führerin war so nett, uns alles auf Englisch zu erklären, obwohl wir die einzigen Nicht-Italiener waren.

Die Grotte su Marmuri ist wirklich imposant und birgt in sich riesige Säle, deren größter 72 Meter lang und 30 Meter breit ist. Auf der über eineinhalb Stunden dauernden Führung sahen wir Stalagmiten und Stalaktiten in Größen von bis zu 20 Metern und waren wirklich sehr beeindruckt. Doch am Besten man sieht sich die Bilder der “Grotta su Marmuri” an und macht sich ein eigenes Bild, wir fanden den Besuch der Grotte jedenfalls super.

Auf dem Heimweg wollten wir eigentlich noch einen Umweg über die Geisterstadt Gairo Vecchia besichtigen, doch dies war leider nicht möglich, da die Straße aufgrund von Steinschlag gesperrt war.

Also machten wir uns auf dem Heimweg auf unseren Campingplatz La Pineta und tranken nach diesem ausgefüllten Tag  ein kühles Ichnusa :-)

Bilder der Grotte su Marmuri

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Lesen Sie weiter:
Sardinien Reisebericht Tag 4 – Ausflug zum Strand Cala Fuili

Tacchi bzw. Toneri

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