In Nin beschlossen wir uns, auch noch einen Ausflug zu den Kornaten zu machen. Die Kornaten sind eine Ansammlung von über 125 verkarsteten Inseln, welche nur spärlich bewachsen sind. Der Name leitet sich von der größten Insel der Gruppe, Kornat, ab. Der Großteil der Kornaten wurde zum Nationalpark erklärt.
Direkt neben der Post in Nin kauften wir uns zwei Ticket für einen Tagesausflug ausgehend vom Campingplatz Zatons, welcher sich in direkter Nähe von Nin befindet.
Die Tickets kosteten umgerechnet in etwa 50 Euro, aber da es sich um einen Tagesausflug mit Verpflegung handelte, fanden wir den Preis durchaus vertretbar.
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Da das Schiff bereits um acht Uhr in der Früh vom kleinen Bootshafen in Zaton ablegte, mussten wir ziemlich früh aufstehen, um rechtzeitig da zu sein. Das Boot legte übrigens tatsächlich um Punkt acht Uhr ab und ließ sogar einige Touristen zurück, welche man aus der Ferne eilig zu unserem Boot rennen sah.
Der erste Teil der Fahrt war etwas langatmig, da wir kein Spiel dabei hatten und es sonst auch nicht wirklich viel mehr als Wasser zu sehen gab. Während der ersten beiden Stunden wurden wir von den zwei netten Damen des Bootes mit kleinen Keksen, Kaffee und Saft versorgt. Nach einiger Zeit konnte man dann endlich die erste Insel der Kornaten am Horizont sehen und eine der beiden Damen kam mit einer Karte und klärte uns detailliert über unsere Route auf.
Dann passierten wir auch schon den Eingang zum Nationalpark und die typische Karstlandschaft der Kornaten baute sich um uns herum auf. Bald erreichten wir auch unser erstes Ziel, ziemlich hohe Klippen , die steil senkrecht ins Meer abfallen.
Dort bekamen wir auch unser Mittagessen, welches aus einem gegrillten Fisch und einem Stück Fleisch mit Brot und Krautsalat als Beilage bestand. Als Getränk erhielten wir Rotwein, welcher bei der Mittagshitze ganz schön in den Kopf stieg.
Von den Klippen fuhren wir als nächstes zu einer Bucht, wo wir an Land gehen durften. Dort erwartete uns direkt am Landungssteg bereits ein schwarzer Esel, der um Futter bettelte. Auf der linken Seite führte ein Weg nach oben, von wo aus man zu dem bekannten Salzsee der Kornaten gelangt, welcher uns aber viel zu überfüllt für ein Bad schien.
Also machten wir uns auf den Rückweg und gingen einen Weg nach Oben, welcher uns zu einem Aussichtspunkt führte, von dem man die imposanten Klippen der Insel betrachten konnte. Man sollte übrigens gutes Schuhwerk tragen, da man vor allem auf diesem Weg auf den ausgetretenen Steinen leicht ausrutschen kann.
Da wir noch ca. zwei Stunden Zeit hatten, bevor unser Boot wieder ablegte, machten wir uns auf den Weg nach Unten und gingen an der Uferpromenade mit vielen Restaurants vorbei, um uns einen schönen Badeplatz zu suchen. Wir suchten uns einen halbwegs bequemen Platz auf den Felsen und badeten ein wenig in dem wunderschönen kristallklaren Wasser. Zu meiner großen Verärgerung hatten wir beide unsere Tauchebrillen und Schnorchel vergessen, weshalb wir die artenreiche Unterwasserwelt nicht bestaunen konnten.
Wieder zurück auf dem Boot fuhren wir wieder Richtung Heimat, wobei wir einen wunderschönen Blick auf Zadar hatten und auch einige Delphine sehen konnten.
Der Wein ließ die Rückfahrt kurz erscheinen und schon waren wir wieder gegen halb sieben Uhr Abends im Campingplatz Zaton angekommen von wo aus wir uns wieder auf den Weg nach Nin machten.
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Fotos von den Kornaten















