Da in den letzten Tagen mal wieder eine neue WordPress Version nämlich die 2.8 erschienen ist, welche hauptsächlich kleinere Bugs fixed und ich noch meine WordPress Instanz unter 2.6 laufen hatte, entschied ich mich, heute mal kurz WordPress auf den neuesten Stand zu bringen.
Damit auch andere davon profitieren können, hier mal eine kurze Beschreibung, was man bei einem Update einer bereits laufenden WordPress Website alles beachten sollte.
Als erstes lädt man sich die neueste WordPress Instanz herunter, die Jungs von der deutschen WordPress Seite sind meistens sehr fix mit der Bereitstellung des deutschen Pakets.
Das File entpackt man schon mal auf seinem Desktop und loggt sich als nächstes per ftp in seinen Server ein.
Nun macht man als braver Webmaster ein komplettes Backup all seiner Dateien, die auf den Server liegen, loggt sich nun noch in den phpMyAdmin ein und zieht sich ein Backup der kompletten Datenbank.
Zusätzlich kann man sich nun auch noch der Export-Funktion von WordPress bedienen, welche mittlerweile ganz brauchbar geworden ist. Hierbei werden noch einmal zusätzlich alle Posts mit Bildern etc. heruntergeladen, sicher ist sicher
Im Prinzip muß man nun alle Dateien auf dem Webserver löschen, die nicht von einem selbst im Rahmen der Arbeit an der Website verändert wurden. Files, die man nicht löschen darf:
- wp-config.php
- den content Ordner
- die .htaccess (wenn Ihr eine habt) Achtung, mit einigen ftp-Programmen ist die htaccess nicht sichtbar!
Nachdem man alle anderen Dateien gelöscht hat, kann man auch schon mit dem Upload der Dateien aus dem neuen WordPress hochladen.
Wenn das geschehen ist, ruft man folgende URL auf:
http://deinedomain.de/wp-admin/upgrade.php
Nun nimmt WordPress die benötigten Einstellungen vor, updatet die Datenbank und schon ist der Zauber fertig, das System ist nun auf dem neuesten Stand.
Übrigens sollte man von einem automatischen Update auf 2.8 absehen, da dies ein wenig buggy sein soll (warum weiß ich nicht mehr, aber so stand es geschrieben)
Diese Anleitung versteht sich als Leitfaden ohne jegliche Gewähr, denkt an das Backup von WordPress, manchmal gehen Dinge auch gehörig schief ![]()