Da ich im Laufe der letzten Jahre WordPress schätzen gelernt habe, und es sich mittlerweile wirklich gut als CMS eignet, habe ich mich entschlossen, mein Portal zum Thema Japan, welches auf typo3 läuft, im Laufe der nächsten Woche auf WordPress umzuziehen.
Hierbei steht die Flexibilität von WordPress klar gegenüber der allbekannten Regel “Never change a running System”. Die Migration des bestehenden Inhaltes und die damit verbundene Arbeit macht mir eigentlich weniger Sorgen, als die Auswirkungen eines Umzuges auf die Positionierung in den serps.
Aber da mir typo3 mittlerweile immer mehr Möglichkeiten verschließt und ich es gegenüber WordPress für ein nicht unbedingt leicht zu handelndes CMS halte, werde ich einen kompletten Umzug wagen und Euch hier davon berichten.
Ich plane eine Anbindung an meine Facepook Fan Page, Twitter, Verknüpfung mit Picasa Webalben, ausgereifte Kommentarfunktionen, Möglichkeit für die FE-User, Texte einzureichen, Linklisten, Veranstaltungskalender, evtl. Aufbau einer Community mit Hilfe von Buddypress und eben diese gesamte Social Media Geschichte vereint in einem System.
Da das Portal über Japan im Laufe der letzten Jahre entstanden ist, besteht die Seite ein wenig aus Flickwerk. Nun möchte ich die gesamte Seite geplant neu erstellen und dabei sämtliche mir vorschwebenden Möglichkeiten der Website auf der funktionalen Ebene ermöglichen.
Erste anstehende Aufgaben:
- Anlegen einer neuen Datenbank für WordPress
- Erstellen eines Ordners auf dem webserver, in welchem die neue Version der Seite entwickelt und getestet wird
- Installation WordPress
- Installation grundlegender Plugins
- Installation WordPress Theme (ich habe mich für das Arras Theme entschieden, da dies bereits vom Grundgerüst her sehr ansehlich und flexibel ist)
- Graphische Anpassung des Themes
- Entscheidung: zwei oder drei Spalten
Eventuell werde ich das Design zu einem späteren Zeitpunkt graphisch noch ein wenig abspecken, um eine Navigation leichter und Userfreundlicher zu gestalten. Dabei würde ich nur das Logo, die Suche, Facebook, Twitter und das RSS Feed im Headerbereich verarbeiten. Das Ganze dann auf weißem, simplen Hintergrund. Aber erst einmal übertrage ich das alte Design, ich möchte mich nicht verkünsteln, sondern ein Projekt umziehen.
Erste installierte Plugins:
- All in One SEO Pack
- Contact Form 7
- Facebook Like Box Widget
- Google Analytics for WordPress
- Google Sitemap Generator
- Lightbox 2
- Link Cloaking Plugin
- Sexy Bookmarks Sidebar Plugin
- Sexy Bookmarks
- Maintenance Mode
- Next Generation Gallery
- Picasa Express x2
- Regenerate Thumbnails
- Smart Youtube
- Suscribe to comments
- twitter tools
- Who is online
- Widget Context
- Widget Logic
- WP Pagenavi
- YARPP – Yet another related posts plugin
Sind schon eine Menge Plugins, aber ich werde durchaus noch weitere benötigen. Bei dem Picasa Plugin handelt es sich im eines, welches Bildergallerien von Picasa bezieht und auf der Website mit Hilfe von z.B. Lightbox 2 hübsch präsentiert. Der Vorteil liegt darin, dass die Bilder bei Picasa gehostet werden und die Trafficlast somit nicht von meiner Seite zu tragen ist. Dass sich das negativ auf die Platzierung in der Google Bildersuche auswirkt ist mir ehrlich gesagt egal. Ich war über einen längeren Zeitraum bei einigen gefragten Bildsuchabfragen an Nr. 1 und diese User brachten mir unterm Strich nichts – das einzige, was sie taten, war meine Grafiken und Bilder zu stehlen, um sie woanders zu verwenden
.
Ob ich allerdings bei Picasa bleibe, werde ich mich zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, vielleicht versuche ich mein Glück auch einmal mit Flickr.
Update:
Das Design habe ich nun fast abgeschlossen, hier und da werde ich noch einige kleine Änderungen per CSS vornehmen, aber im Großen und Ganzen ist alles so, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Die linke Spalte ist nun 280px breit, die rechte 180px. Das lässt für den Content bei einer Gesamtbreite von 960px nicht unbedingt viel Platz, aber ich brauche derart breite Spalten, um entsprechende Adsense Anzeigen und funktionale Dinge der Seite unterzubringen.
Darüber hinaus habe ich noch folgende Plugins installiert und zum Teil auch schon konfiguriert:
- TDO Mini Forms
- Picasa Express x2
- ODLinks
TDO Mini Forms
Durch Implementierung von TDO Mini Forms möchte ich es meinen Usern ermöglichen, eigenständig Artikel auf meiner Seite zu veröffentlichen. Mit Hilfe dieses umfangreichen Plugins habe ich Formulare erstellt, welche vom User ausgefüllt werden können und im Backend unter “Submissions” von mir geprüft und freigeschalten werden können.
Das Plugin ist sehr bedienungsfreundlich gehalten und somit leicht zu verstehen. Das Aussehen habe ich noch nicht formatiert, ich denke aber, dass dies per CSS leicht zu verändern sein wird.
Picasa Express x2
Bis dato habe ich immer das Plugin Shashin benutzt, um Bilder, welche bei Picasaweb gehosted sind, auf meinen Websites darzustellen. Da dies aber nicht so einfach zu handhaben war, machte ich mir nun die Mühe, ein paar ähnliche Plugins auszuprobieren und wurde dabei mit Picasa Express 2 fündig.
Das Plugin verbindet sich durch Eingabe des Picasa Nutzernamens (eine mehrstellige Zahl) mit Picasa und man kann im Editor beim Erstellen eines Artikels bequem einzelne Bilder oder komplette Bildgalerien auswählen. Angezeigt werden die Bilder bei mir dann per Lightbox 2.
ODLinks
ODLinks steht für Open Directory Links und ermöglicht es Usern, auf der Seite direkt in von mir erstellte Kategorien Links zu veröffentlichen.
Ich möchte eine umfassende Linksammlung zum Thema Japan auf meiner Seite haben und bin daher auf die Mitwirkung der User angewiesen. Desweiteren habe ich schlicht gesagt auch einfach zu wenig Zeit und Lust, selbst interessante Seiten zu suchen.
Mit der Anordnung der Elemente und dem Design des Plugins im Frontend bin ich noch nicht komplett zufrieden, aber das sollte sich (hoffentlich) schnell bewerkstelligen lassen.
Das Plugin zeigt per Websnapr übrigens aktuelle Thumbnails der verlinkten Seite an, was ich sehr schick finde.
Struktur
Als nächstes werde ich mir Gedanken zur Struktur der Seite machen. Diese muß von mir erneut überdacht werden, da das die Seite – wie ich bereits erwähnt hatte – über die Jahre gewachsen und somit dementsprechend unübersichtlicht gehalten ist.
WordPress als CMS
Darüber hinaus, bin ich gespannt, wie flexibel WordPress nun als echte CMS denn wirklich sein wird. Ich werde mir wohl ein paar Gedanken machen müssen, wie ich den Spagat zwischen den typischen Attributen eines Blogs und eines echten CMS hinbekomme. Doch dazu später mehr…
Update:
Gestern habe ich mich mit der Struktur beschäftigt und einen Weg gesucht, wie ich WordPress weiter in Richtung eines CMS bewege. Hierzu habe ich Seiten als Navigationspunkte erstellt mit Kategorien, welche ganz normal Artikel enthalten, als Unterpunkte der Navigation. Zusätzlich habe ich jeder einzelnen Seite ein Template hinzugefügt, welches mir am Ende des Contents Anzahl x aus Kategorie(n) y anzeigt. Hier könnt Ihr lesen, wie ich das bewerkstelligt habe: WordPress | Artikel aus Kategorie auf Seite anzeigen
