Ausflug von München zum Mangfallbogen
Besseres Wetter hätten wir nicht erwischen können, Sonnenschein und angenehm warm. Wir packten unsere Sachen mit dem Ziel, von München aus den Mangfallbogen zu erkunden.
Hierzu fuhren wir mit dem Auto über die Salzburger Autobahn und kleinere Straßen bis nach Mitteldarching, von wo aus wir uns einen Parkplatz direkt an der Mangfall suchten. Wir parkten direkt unter der Autobahnbrücke des Mühltals (es bietet sich aber an, bis zur Maxmühle weiter zu fahren).
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Von unserem Parkplatz aus liefen wir bis zur Maxmühle und überquerten die Mangfall über eine Brücke, welche den Eindruck macht, als wäre sie erst neulich gebaut worden.
Es gibt zwei Wanderwege an der Mangfall entlang: einer ist ziemlich gut ausgebaut, führt aber nicht direkt am Fluß entlang. Daher fiel unsere Wahl auf den “Tramelpfad”, welchen man findet, wenn man direkt nach Überquerung der Brücke links zum Fluß geht.
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Wir wanderten ca. eine halbe Stunde auf dem Weg, bis wir parallel zu der Ortschaft Fentbach waren, wo sich ca. 400 v. Chr. Kelten angesiedelt hatten. Da man dort immer noch die keltischen Befestigungen sehen kann, wollten wir unbedingt einen Abstecher zur Keltenschanze von Fentbach machen.
Also suchten wir einen Weg über die Hügel nach Fentbach, was nicht wirklich von Erfolg gekrönt war und in einer etwas beschwerlichen Kletteraktion resultierte.
In Fentbach angekommen, mussten wir uns erst einmal orientieren, um die Keltenschanze zu entdecken, da diese komplett zugewachsen ist. Aber mit ein wenig Fantasie erkennt kann man dann doch den Äußeren Wall der ehemaligen keltischen Siedlung entdecken.
Von Fentbach aus wanderten wir querfeldein weiter bis nach Sonderdilching von wo aus wir die Abzweigung nach Valley nahmen, um erneut an die Mangfall zu gelangen.
Eigentlich wollten wir von Mitterdarching aus an der Mangfall bis hoch zum Mangfallbogen wandern, aber da es schon halb drei Uhr nachmittags war und wir uns nicht sicher waren, wie lange der Rückweg an der Mangfall entlang dauern würde, entschlossen wir uns, wieder zurückzuwandern und an der Maxmühle noch ein Radler zum Abschluß unserer Wanderung zu trinken.
Die Maxmühle ist übrigens eine sehr schön gelegene Wirtschaft mit einem extrem hübschen kleinen Biergarten, ich kann nur jedem empfehlern, dort die Wanderung ausklingen zu lassen!
Wer möchte, kann sich unsere per GPS aufgezeichnete Wanderroute hier herunterladen, um sie in google Earth zu betrachten.Wanderroute Mangfall in google Earth betrachten










